Bei diesen Kratern musst Du dich vor keinem Vulkanausbruch fürchten. Cool.

Die Natur überrascht uns immer wieder. Wenn wir einen Krater sehen, denken wohl die meisten von uns unweigerlich an einen Vulkan. Falsch gedacht! Es gibt auch Pseudokrater…

Pseudokrater sind Krater, die durch eine Dampfexplosion über einem Lavastrom entstanden sind. Wenn heiße Lava über ein Feuchtgebiet strömt, z.B. Sümpfe, Seen oder Teiche, verdampft das Wasser schlagartig. Der Dampf durchbricht die Lavadecke in einer Explosion. Dabei wird die Lava, um einen Krater aufgeworfen und bildet einen sogenannten Pseudokrater.

Besonders viele Pseudokrater gibt es in Island (hier im Bild der Mývatn See, Island). Aber auch im Massif Central in Frankreich oder auf Hawei sind Pseudokrater zu sehen.

Die Gegend um den Krater kann man sehr gut bewohnen, da ja von keiner unmittelbaren Gefahr auszugehen ist.

Auch Spaziergänge auf den Krater oder rund herum sind ungefährlich (zumindest was potentielle Vulkanausbrüche betrifft…)

Die Entstehung von Pseudokratern konnte das erste Mal in der Geschichte am 25. März 2010 beim Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 direkt beobachtet werden.

Quelle: Wikipedia

Pseudokrater gleichen zwar echten Vulkankratern, haben aber keine „Wurzel“, also keine Magmazuleitung aus dem Erdinneren. Deshalb kann es auch keine Lava-Ausbrüche geben. Faszinierend.